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Florian Rubner

Ethnologe M.A., Sozialpädagoge B.A.
Interkultureller Trainer
Dozent und wissenschaftlicher Berater
Trainer im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich

Durch meine mehrjährigen Auslandsaufenthalte und mein Studium der Ethnologie, Interkulturellen Kommunikation, Religionswissenschaften und Sozialpädagogik habe ich gelernt, unterschiedliche Kulturen und Menschen nicht aus einem ethnozentristischen Blickwinkel zu betrachten und den vielfältigen Weltbildern mit einer offenen Neugier zu begegnen. Meine Vision einer Globalisierung ist ein offener und unvoreingenommener Dialog zwischen Menschen, geprägt von eigenen Erfahrungen und Interaktionen. Mit einem dynamischen, praxisorientierten und kreativen Umgang mit Kultur möchte ich ein kulturell übergreifendes Verstehen fördern.

Diesen Ansatz könnte ich bisher in vielen Projekten in die Tat umsetzen. Hier sehen Sie eine Auswahl aus dem Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich:

Am Institut für Ethnomedizin habe ich aktiv an der Organisation und Durchführung von Weltkonferenzen und Seminaren mitgewirkt, um einen interkulturellen Austausch zu ermöglichen. Die Ethnomedizin ist ein interdisziplinäres Arbeitsfeld, in dem unterschiedliche Modelle aus Naturwissenschaften, Sozial- und Geisteswissenschaften aufeinander treffen. Seit 2003 leite ich zudem interdisziplinäre und studienbegleitende Fortbildungen zum Thema Ethnomedizin an. Ziel dieser Fortbildungsreihe ist es, den Wissens- und Erfahrungshorizont der Studentinnen und Studenten zu erweitern, um ihnen neben ihrer universitären Ausbildung einen alternativen Blickwinkel zu ermöglichen und den eigenen Standpunkt zu reflektieren. 

Neben der Medizinethnologie ist die Vermittlung interkultureller Kompetenz ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit. Für ein Intranet-basierendes Lehrmodul habe ich u.a. eine Forschung an der Frauenklinik der Universität München betrieben, um kulturelle Unterschiede und die daraus resultierenden Irritationen bzw. Missverständnisse in der Interaktion zwischen "deutschen Klinikpersonal" und "Gebärenden aus unterschiedlichen Kulturen" aufzuzeigen sowie Lösungsansätze daraus zu entwickeln.  Am Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) biete ich Vorlesungen im Modul Medizinethnologie für den Masterstudiengang "Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin“ an. Die transkulturelle Gesundheitswissenschaften leistet einen Beitrag zur Entwicklung einer transkulturellen Kompetenz bei der Untersuchung und Behandlung fremdkultureller Patientinnen und Patienten, indem sie sich mit unterschiedlichen kulturell geprägten Begriffen wie Gesundheit, Krankheit, Heilung und dem diesen Konzepten zugrunde liegenden Menschenbild beschäftigt.

Des Weiteren habe ich als Trainer bei der Qualifizierung zum/zur Sprach- und Integrationsmittler/in am Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement mitgewirkt. Bei diesem Projekt, unterstützt von Refugio e.V., haben Menschen mit Migrationshintergrund die Chance, ihre Fähigkeiten und ihren speziellen kulturellen Hintergrund für die Verständigung zwischen den Kulturen einzusetzen. Das Projekt Sprach- und Integrationsmittler (SprInt) führe ich zur Zeit in Augsburg weiter. Als Dozent für kommunikative und interkulturelle Kompetenzen bereite ich die künftigen Mittlerinnen und Mittler auf die Herausforderungen in der Praxis vor, um kulturell bedingte Verständigungsschwierigkeiten zu überwinden und die Kommunikation zwischen Fachkräften und Klienten mit Migrationshintergrund zu verbessern.

Seit 2014 arbeite ich als freier Mitarbeiter für INKOMM - Projektzentrum Interkulturelle Kommunikation, um unterschiedliche Seminare, Workshops und Fortbildungen z.B. für Schulkassen, Lehrkräfte, Erzieher/innen und weitere Multiplikatoren zu realisieren. Die Entwicklung von interkultureller Kompetenz und die Wertschätzung kultureller Vielfalt sind wichtig für Jugendliche, Eltern und Fachkräfte, um gegenseitigen Respekt und Anerkennung zu entwickeln und Diskriminierung und Rassismus abzubauen. INKOMM trägt mit verschiedenen Projekten und Fachtagungen zum interkulturellen Dialog in München bei.

Ich biete Seminare, Weiterbildungen und interkulturelle Trainings an, um (eigen-)kulturelles Verhalten zu erkennen, Kulturunterschiede und Gemeinsamkeiten aufzuzeigen und über unterschiedliche Denk- und Handlungsstile aufzuklären. Es geht mir hierbei um eine interkulturelle Sensibilisierung, die auch eine Reflektion der eigenen Kultur und der eigenen Verhaltensweisen beinhaltet. Ich sehe mich als Brückenbauer, arbeite am liebsten lösungsorientiert und kann unterschiedliche Interessen gut miteinander vereinbaren. Gerne berate ich Sie bei Ihren Projekten und Anliegen und erarbeite gemeinsam mit Ihnen Ansätze und Lösungen.

Wenn Sie meine Arbeitsweise kennenlernen möchten und ausführliche Referenzen oder Arbeitsproben benötigen, nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Ich freue mich auf Ihre Nachricht.